Wasserschutzgebiet Nr. 24 „Talsperre Leibis/Lichte“

Das Wasserschutzgebiet für die Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte wurde mit der „Thüringer Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes für die Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte (Thüringer Wasserschutzgebietsverordnung Talsperre Leibis/Lichte - VO WSG Talsperre Leibis/Lichte)“ vom 9. Februar 2011 (ThürStAnz Nr. 10/2011 S. 389) festgesetzt.

Am rechten Rand dieser Seite finden Sie einen Linkt zum Text der o. g. Rechtsverordnung sowie zu den dazugehörigen Übersichts- und Liegenschaftskarten. Die Karten können auch bei den zuständigen Wasserbehörden eingesehen werden.

Den Verlauf der einzelnen Schutzzonen können Sie sich auch über das Geoportal Thüringen (Geoproxy Thüringen) anzeigen lassen. Aus technischen Gründen kann die Darstellung der Grenzen im Geoproxy einige Meter von dem rechtsverbindlich in den Kartenblättern der Liegenschaftskarte dargestellten Verlauf abweichen. Im Zweifel ist die Darstellung in den am Rand dieser Seite verlinkten Kartenblättern der Liegenschaftskarte maßgebend.

Räumlicher Geltungsbereich

Das Wasserschutzgebiet „Talsperre Leibis/Lichte“ erstreckt sich ganz oder teilweise über nachfolgende Gemarkungen der folgenden Städte und Gemeinden im Landkreis Sonneberg. *

Stadt/Gemeinde

Betroffene Gemarkungen

Lauscha

Ernstthal

Neuhaus am Rennweg

Bock und Teich, Geiersthal, Igelshieb, Lichte, Neuhaus, Piesau, Schmalenbuche, Wallendorf

Sonneberg

Hasenthal, Spechtsbrunn

 

* Aufgrund von Gemeindeneugliederungen können die in der Schutzgebietsverordnung genannten Städte und Gemeinden sowie die betroffenen Gemarkungen von den in der Tabelle genannten abweichen. Dies ist für die Rechtsverbindlichkeit des Schutzgebietes jedoch unerheblich.

Regelungsinhalt

Das Wasserschutzgebiet dient dem Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung aus der Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte für ca. 350.00 Bürger in Ostthüringen. Begünstigte des Wasserschutzgebietes ist die Thüringer Fernwasserversorgung.

Die Schutzgebietsverordnung enthält für die Bürger unmittelbar verbindliche Verbote, Genehmigungspflichten sowie Handlungs- und Duldungspflichten zum Schutz des Rohwassers vor nachteiligen Veränderungen, insbesondere durch Verunreinigungen durch Schadstoffe oder Krankheitserreger.

Neben den sich aus der Schutzgebietsverordnung ergebenden Regelungen kann die Wasserbehörde im Einzelfall oder allgemein auf der Grundlage des § 52 Wasserhaushaltsgesetz weitergehende Anordnungen zum Schutz des Trinkwassers treffen.

 

 

 

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