Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Wasserschutzgebiet Nr. 101 „Steinheid“

Das Wasserschutzgebiet „Steinheid“ wurde bereits vor 1990 durch einen DDR-Beschluss festgesetzt. Dieser ist durch das Wasserhaushaltsgesetz des Bundes und das Thüringer Wassergesetz wirksam in heutiges Recht übergeleitet worden.

Die dem Festsetzungsbeschluss zugrunde liegenden Karten mit den Grenzen des Wasserschutzgebietes „Steinheid“ wurden durch aktuelle Karten in digitaler Form ersetzt. Dies erfolgte mit der „Thüringer Verordnung zur Digitalen Neubekanntmachung der Grenzen des bestehenden Wasserschutzgebietes ,Steinheid‘ in den Städten Lauscha und Neuhaus am Rennweg (Thüringer Wasserschutzgebietsverordnung Steinheid – VO WSG Steinheid)“ vom 13. Dezember 2018 (ThürStAnz Nr. 3/2019 S. 208).

Am rechten Rand dieser Seite finden Sie einen Link zum Text der o. g. Rechtsverordnung sowie zu den dazugehörigen Übersichts- und Liegenschaftskarten. Die Karten können auch bei den zuständigen Wasserbehörden eingesehen werden.

Den Verlauf der einzelnen Schutzzonen können Sie sich auch über das Geoportal Thüringen (Geoproxy Thüringen und Thüringen Viewer) anzeigen lassen. Aus technischen Gründen kann die Darstellung der Grenzen im Geoproxy einige Meter von dem rechtsverbindlich in den Kartenblättern der Liegenschaftskarte dargestellten Verlauf abweichen. Im Zweifel ist die Darstellung in den am Rand dieser Seite verlinkten Kartenblättern der Liegenschaftskarte maßgebend.

Räumlicher Geltungsbereich

Das Wasserschutzgebiet „Steinheid“ erstreckt sich ganz oder teilweise über nachfolgende Gemarkungen der folgenden Städte und Gemeinden. *

Stadt/Gemeinde

Betroffene Gemarkungen

Lauscha, Stadt

Lauscha

Neuhaus am Rennweg, Stadt

Steinheid

 

* Aufgrund von Gemeindeneugliederungen können die in der Schutzgebietsverordnung genannten Städte und Gemeinden sowie die betroffenen Gemarkungen von den in der Tabelle genannten abweichen. Dies ist für die Rechtsverbindlichkeit des Schutzgebietes jedoch unerheblich.

Regelungsinhalt

Das Wasserschutzgebiet dient dem Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung aus den in der o. g. Verordnung genannten Wassergewinnungsanlagen.

Die für die Bürger unmittelbar verbindlichen Verbote, Genehmigungspflichten sowie Handlungs- und Duldungspflichten zum Schutz des Trinkwassers vor nachteiligen Veränderungen, insbesondere durch Verunreinigungen durch Schadstoffe oder Krankheitserreger, ergeben sich aus den in der o. g. Rechtsverordnung genannten Festsetzungsbeschlüssen und können bei den zuständigen Wasserbehörden erfragt werden.

Neben den sich aus den Beschlüssen ergebenden Regelungen kann die Wasserbehörde im Einzelfall oder allgemein auf der Grundlage des § 52 Wasserhaushaltsgesetz weitergehende Anordnungen zum Schutz des Trinkwassers treffen.

 

 

 

Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: