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Finanziert aus Mitteln des ELER 2007 bis 2013
Ein Projekt der Aktion Fluss
Ein Projekt der Aktion Fluss

Hochwasserschutz Harras

(Foto: TLUBN)

Hochwasserschutz Harras

(Foto: TLUBN)

Hochwasserschutz Harras

(Foto: TLUBN)

Hochwasserschutz Harras

Baulich fertiggestellt im Jahr 2017

Daten

Ortsangabe:

Stadt Eisfeld, OT Harras

Gewässer:

Werra

Wasserkörper:

Obere Werra bis Schwaba (41)

Flussgebietseinheit:

Weser

Typ und Bezeichnung der Maßnahme:

317_02_TH - Neubau und Erweiterung einer Hochwasserschutzanlage

Ausgeführte Variante:

Gewässeraufweitung und Errichtung von Deichen und Hochwasserschutzwänden

Maßnahmen-ID Landesprogramm:

283

Umsetzungszeitraum:

2013 - 2017 (Bauzeit)

Kosten der Maßnahme:

9.700.000 € (Gesamtkosten)

Träger:

Freistaat Thüringen, 
Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz

Finanzierung:

Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Landesmittel

Hochwasser 2018

(Foto: TLUBN)

Hochwasser 2018

(Foto: TLUBN)

Veranlassung

Aus dem Jahr 1871 sind wasserwirtschaftliche Aufzeichnungen bekannt, die Überflutungen von Eisfeld und Harras durch die Werra dokumentieren. Die letzteren größeren Hochwasser ereigneten sich im Ortsteil Harras im Jahr 2006, 2013 sowie 2018. Ergiebige Niederschläge sowie einsetzende Schneeschmelze verursachten einen starken Anstieg der Abflussmengen in der Werra. Um Schäden zu vermeiden wurden in den Jahren 2013-2017 umfangreiche Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt.

Zielstellung

Der Hochwasserschutz für die Ortslage ist vollständig umgesetzt. Harras ist durch den innerörtlichen Ausbau vor einem 50-jährlichen Ereignis geschützt, unter Ausnutzung der Freiborde kann ein hundertjährliches Ereignis abgeführt werden.

Vor dem Ausbau wurden bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis ca. 18 ha bebautes Gebiet und ca. 229 Gebäude mit einem Schadenspotential von rund 5,2 Millionen Euro überflutet. Da insbesondere kleinere, häufigere Ereignisse bereits Schäden verursachten, summiert sich in 100 Jahren ein potentieller Gesamtschaden von ca. 16,0 Millionen Euro auf, der nun durch die Hochwasserschutzanlagen vermieden wird.

Umsetzung

Das Vorhaben wurde im Zeitraum 2013 bis 2017 baulich umgesetzt.

Wesentliche Bestandteile des Hochwasserschutzes sind:

  • 850 m Deiche
  • 950 m Hochwasserschutzmauern auf Bohrpfahlgründungen
  • 1.600 m Binnenentwässerungsleitungen
  • 2 Schöpfwerke
  • Ersatzneubau von 2 Fußgängerstegen
  • Ersatzneubau Werrabrücke
  • Umverlegung zahlreicher Ver- und Entsorgungsleitungen
  • Gewässergestaltung

 

Weiterführende Informationen zum Thema Hochwasserschutz, Durchgängigkeit sowie weitere Wasserbauprojekte finden sie unter den entsprechenden Hyperlinks oben auf dieser Seite. 

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