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Durchgängigkeit

Studien

Durchgängigkeit vergrößerte Ansicht
Durchgängigkeit am Gewässer, Aufn. K. Menge / TLUBN
Enten vergrößerte Ansicht
Durchgängigkeit am Gewässer, Aufn. K. Menge / TLUBN
Durchgängigkeit vergrößerte Ansicht
Durchgängigkeit am Gewässer, Aufn. K. Menge / TLUBN

Die Gewässer sind durch Querbauwerke in Abschnitte eingeteilt, die für viele im Wasser lebende Tiere nicht überwindbar sind. Rückstau und der damit verbundene Einfluss auf Sedimente verändern die natürlichen Lebensräume. Deshalb ist es insbesondere für die natürlich in unseren Gewässern vorkommenden Fischarten nicht mehr möglich, stabile Populationen aufzubauen.   

Studien

Abschlussbericht Bachneunaugen

Bachneunauge
Bachneunauge

Untersuchungen zur Passierbarkeit eines Schlitzpasses durch Bachneunaugen

Thüringen ist ein Schwerpunkt des Verbreitungsgebietes des Bachneunauges. Für die Erhaltung und Entwicklung der Population dieser Art ist die Durchwanderbarkeit der Gewässer sicher zu stellen.

In den vorliegenden Regelwerken und Veröffentlichungen zum Bau von Fischaufstiegsanlagen findet das Bachneunauge, welches als relativ schwimmschwache Art eingestuft wird, bisher keine explizite Berücksichtigung. Durch Untersuchungen an einem neu errichteten Schlitzpass sollte geprüft werden, ob und wie Bachneunaugen die Engstellen in einem Schlitzpass passieren, ob sie dabei den strömungsberuhigten Bereich in Sohlnähe zum Aufstieg nutzen und ob sich eine unterschiedliche Gestaltung der Sohle auf die Passierbarkeit auswirkt.

Dafür wurden in mehreren Schlitzen der Fischaufstiegsanlage Videobeobachtungen (Link) durchgeführt. Die Ergebnisse sind im Abschlussbericht zusammengestellt.

Wasserkraftschnecken

Wasserkraftschnecke, Foto: TLUBN
Wasserkraftschnecke, Foto: TLUBN

Um Schädigungen der Fischfauna an Wasserkraftanlagen zu vermeiden bzw. zu minimieren, bestehen in den letzten Jahren verstärkt Bemühungen, so genannte „fischfreundliche“ Wasserkraftanlagen zu entwickeln. Ein Anlagentyp, der unter diesem Aspekt regelmäßig genannt wird, ist die Wasserkraftschnecke. Allerdings liegen nur wenige, sehr unterschiedliche Untersuchungsergebnisse zu den tatsächlichen Schädigungen der Fischfauna in diesen Anlagen vor. Vom TLUBN (ehemals TLUG) wurden an der Werra Untersuchungen zu auftretenden Fischschäden an einer bestehenden Wasserkraftschnecke beauftragt. Gleichzeitig wurde der Fischabstieg am gesamten Wasserkraftstandort über alle möglichen Abstiegswege (Mühlgraben/Turbinen, Restwasserturbine, Fischabstiegsbypass, 2 Fischaufstiegsanlagen) untersucht. Die Ergebnisse sind im vorliegenden Abschlussbericht zusammengestellt.

Download:
Abschlussbericht Untersuchungen zum Fischabstieg und zu Fischschäden an einer Wasserkraftschnecke

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