Förderung

Zur Erreichung des guten Zustands der Gewässer auch durch den vollständigen Aufbau der abwassertechnischen Infrastruktur sind noch erhebliche Anstrengungen zu leisten. Hierfür stellt der Freistaat Thüringen den kommunalen Aufgabenträgern gezielt Fördermittel zur Verfügung.

Mit Abschluss des sogenannten Abwasserpakts zwischen Thüringer Umweltministerium und Gemeinde und Städebund wurde die Zusage verbunden, den Aufgabenträgern mehr Geld zur Verfügung zu stellen, um die Zielstellung eines Anschlussgrades von her als 90 % zum Jahr 2030 erreichen zu können.

Zusätzlich werden seit 2019 auch im Bereich der Wasserversorgung  wieder Fördermittel ausgereicht. Schwerpunkt ist dabei die Ablösung örtlicher Dargebote durch eine Umstellung auf Fernwasser sowie der Anschluss sogenannter Brunnendörfer an das öffentliche Netz.

Das TLUBN begleitet den Prozess dabei von der Anmeldung bis zum bautechnischen Abschluss aus fachtechnischer Sicht. Die Thüringer Aufbaubank übernimmt die finanzielle Abwicklung. 

Hinzu kommen fachtechnische Beurteilungen von Zuwendungen Dritter, wie die Förderung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung von kommunalen Kläranlagen oder die wasser- und abwassertechnische Erschließung neuer Standorte für Gewerbe- und Industrieansiedlungen.

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