Flüsse und Bäche

Thüringen hat ein dichtes Gewässernetz. Auch wenn durch Thüringen selbst keine großen Ströme wie die Elbe fließen, so sind die Thüringer Gewässer anteilig Bestandteil der drei Strom- bzw. Einzugsgebiete von Elbe, Weser und Rhein. Der größte Teil, ca. zwei Drittel der Landesfläche, ist dem Einzugsgebiet der Elbe zuzurechnen. Der westlichste Teil Thüringens speist das Stromgebietes der Weser. In Südthüringen geben eine Reihe kleinerer Fließgewässer ihr Wasser in das Maineinzugsgebiet ab und gehören somit zum Stromgebiet des Rheins. Am so genannten "Dreistromstein" bei Siegmundsburg treffen die drei Stromgebiete aneinander.

Entsprechend der Festlegungen im § 3 des Thüringer Wassergesetzes (ThürWG) werden die Gewässer mit Ausnahme des Grundwassers, des aus Quellen wild abfließenden Wassers und der Heilquellen nach ihrer wasserwirtschaftlichen Bedeutung in Gewässer erster und zweiter Ordnung unterteilt. Die Gewässer erster Ordnung sind im Anhang 1 des Gesetzes abschließend genannt. Dies sind insgesamt 38 Gewässer bzw. Gewässerabschnitte. Dazu gehören u. a. im Einzugsgebiet der Elbe die Flüsse Saale, Unstrut, Ilm, Weiße Elster und Pleiße, im Wesergebiet die Werra, Hörsel und Leine und im Rheingebiet die Steinach.

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