Blick auf die Hohenwartetalsperre

Hohenwartetalsperre

Fotograf/Bildeigner: Thüringer Tourismus GmbH

Umweltanalytik

In unsere Umwelt wird eine Vielzahl von Stoffen aus Industrie, Krankenhäusern, Haushalt sowie Landwirtschaft eingetragen, so dass eine Überwachung stattfinden muss und Verschlechterungen verhindert werden sollen.
Für den Bereich des Oberflächenwassers, also für Flüsse, Seen und Talsperren fordert die EU-Wasserrahmenrichtlinie für bestimmte Stoffe die Prüfung ihrer Bedeutung im Hinblick auf den Schutz der Ökosysteme und den Schutz der menschlichen Gesundheit und wenn nötig, die Festlegung von Umweltqualitätsnormen (UQN). Diese sogenannten prioritären bzw. gefährlichen Stoffe sind in der Oberflächengewässerverordnung (OGewV) verankert und dienen der Einschätzung und Trendbeobachtung des ökologischen Zustandes.

Die Überwachung des Grundwasserzustandes ist ein weiterer Schwerpunkt, werden doch mehr als 70% unseres Trinkwasserbedarfes durch Grundwasser gedeckt. Einträge aus Landwirtschaft, Verkehr oder aber Industrie (z.B. Altstandorte) können die Qualität des Grundwassers gefährden. Auf Grundlage der Grundwasserverordnung wird der chemische Zustand überwacht und Trends ermittelt.

Die Überwachung von Luftverunreinigungen auf Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetz steht häufig im öffentlichen Fokus. Dazu sind ebenfalls verlässliche Messwerte erforderlich, die beispielsweise durch die regelmäßige Analyse von Feinstaub erhalten werden.

Sowohl anorganische, organische als auch biologische Parameter werden für diese Überwachungen analysiert. Die Koordination der Beprobung und des Transports, die Probenaufarbeitung und –analyse, sowie die Datenauswertung sind dabei wesentlicher Bestandteil der Leistungen in der Umweltanalytik. Um eine gleichbleibende Qualität dieser Prozesse sicherzustellen, sowie neue Qualitätsanforderungen umzusetzen, greift ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025.

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