Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

SDG 6 - Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen

Ziel: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Beschreibung:

Da Wasser einen essenziell wichtigen Grundbaustein auf der Erde darstellt, muss bezahlbares und sauberes Trinkwasser allgemein zugänglich sein, was dieses SDG bis 2030 auch fordert. Weitere Teilziele des SDG 6 beinhalten die Etablierung einer hygienegerechten Sanitärversorgung für alle, das Bereitstellen von Süßwasser, eine sektorenübergreifende, wesentlich effizientere Nutzung und integrierte Bewirtschaftung der vorhandenen Wasserressourcen sowie eine weltweite Verbesserung der Wasserqualität durch deutlich weniger Verschmutzung oder freigesetzte Schadstoffe, verstärkte Wiederaufbereitungs- und Wiedernutzungsanstrengungen und die Halbierung des unbehandelten Abwasseranteils. Bereits bis 2020 ist auch der Schutz wasserverbundener Ökosysteme geboten.

Zugunsten einer optimierten Wasserbewirtschaftung beabsichtigt man, lokale Gemeinwesen zur Beteiligung zu ermutigen. Geplant werden ebenso eine Ausweitung der intentionalen Zusammenarbeit sowie Hilfe für Entwicklungsländer bei Aktivitäten im Zusammenhang mit Wasser- und Sanitärversorgung.

Relevanz für Kommunen:

Fast alle privaten Haushalte und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland haben Anschluss an die staatlich bereitgestellte Wasser- bzw. Trinkwasserversorgung. Die Zuständigkeit für die Versorgung ist den Kommunen übertragen, wobei zur Bewältigung dieser Aufgabe unterschiedliche öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Organisationsformen existieren. Darüber hinaus stellt die Abwasserbeseitigung ein typisches Aufgabenfeld der Kommunen bzw. der kommunalen Betriebe (wie Kläranlagen) dar, in denen nahezu vollständig auf eine biologische Abwasserbehandlung gesetzt wird.

Bei der Nitratbelastung oder der Gewässerqualität auf kommunaler Ebene sind die unterschiedlichen Landnutzungen sowie umweltbezogenen Begebenheiten zu berücksichtigen. Im Hinblick auf diese Aspekte und den Trinkwasserverbrauch gibt es für Kommunen allerdings nur relativ geringe, direkte Einflussmöglichkeiten. Falls sich Gewässer im Besitz der Kommunen befinden, sollte man z. B. illegale Abwassereinleitung verhindern und die Gewässerrandstreifen freihalten. Eventuell könnte man in Kooperation mit örtlichen Vereinen versuchen, die Gewässer zu renaturieren.

Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: