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SDG 10 - Reduzierte Ungleichheiten

Ziel: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

Beschreibung:

Bei dem SDG 10 nehmen die Sicherstellung der Chancengleichheit sowie der Abbau der Ungleichheit durch politische Maßnahmen eine zentrale Stellung ein. Insbesondere intendiert man, schrittweise bis 2030 für einige der ärmsten Teile der Bevölkerung einen Einkommenszuwachs oberhalb des jeweiligen nationalen Durchschnitts zu generieren und für alle Menschen die ökonomische, soziale und politische Teilhabe voranzutreiben, bei gleichzeitiger Abschaffung diskriminierender Gesetze und politischer Praktiken. Hierbei soll jeder Mensch die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben erhalten. Darüber hinaus äußert man die Absicht, u. a. den globalen Finanzmarkt stärker zu regulieren und auf internationaler Ebene bei Entscheidungsprozessen den Entwicklungsländern ein größeres Mitspracherecht einzuräumen. Abschließend wird eine verantwortungsvolle Migration angestrebt, die sich auf eine planvolle und gelenkte Migrationspolitik stützt.

Allgemein wird auf den Grundsatz der Welthandelsorganisation verwiesen, der empfiehlt, Entwicklungsländer differenziert zu behandeln. Andere vorgeschlagene Maßnahmen lauten, bedürftigen Staaten verstärkt öffentliche Entwicklungshilfe oder finanzielle Hilfen zukommen zu lassen und für Migranten die Transaktionskosten für Heimatüberweisungen auf unter drei Prozent zu reduzieren.

Relevanz für Kommunen:

Dieses Ziel bezieht sich auf Länder oder die nationale Ebene. Kommunen haben lediglich die Möglichkeit der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit und des Eine-Welt-Engagements.

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