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SDG 2 - Keine Hungersnot

Ziel: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Beschreibung:

Zentrale Teilziele dieses SDG sind die vollständige Beendigung des Hungers sowie jeder Form derMangelernährung bis 2030. Abgesehen von der Verdoppelung der landwirtschaftlichen Produktivität und des Einkommens kleiner Nahrungsmittelproduzenten (z. B. in Form eines uneingeschränkten Zugangs zu Märkten oder Produktionsmitteln) möchte man die Anwendung von nachhaltigen Methoden in der Landwirtschaft zugunsten des Ökosystems forcieren, um nicht nur eine Ertragssteigerung zu erzielen, sondern um sich auch an extreme Umweltereignisse anzupassen.

Darüber hinaus gibt es die Bestrebung, bis 2020 für den Erhalt der genetischen Vielfalt von verschiedenen Kulturpflanzen oder Nutztieren zu sorgen, etwa mithilfe von diversifizierten Gen-, Saatgut- und Pflanzenbanken.

Damit die Produktionsmöglichkeiten der Entwicklungsländer in der Landwirtschaft erweitert werden, müssen zusätzliche Investitionen in die entsprechende Infrastruktur oder die Agrarforschung erfolgen. Zudem ist das Funktionieren der globalen Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Nahrungsmittelrohstoffe sicherzustellen, indem beispielsweise Handelsbeschränkungen abgebaut, Agrarsubventionen abgeschafft und Marktinformationen zügig bereitgestellt werden.

Relevanz für Kommunen:

In Deutschland verteilen gemeinnützige Organisationen, wie beispielsweise die sogenannten „Tafeln“,Lebensmittel an bedürftige Menschen. Die Kommunen könnten hierbei z. B. finanzielle, organisatorische oder räumliche Unterstützung leisten. Sofern die Kommunen in Teilbereichen landwirtschaftlich aktiv sind, wäre es ratsam, landwirtschaftliche Flächen ökologischer zu bewirtschaften.

Schließlich besteht in den Städten auch die Möglichkeit, den urbanen Gartenbau voranzutreiben.

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