Umgang mit radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung

Der Umgang mit radioaktiven Stoffen und mit ionisierender Strahlung ist im Strahlenschutzgesetz geregelt. Man unterscheidet in genehmigungsbedürftige, anzuzeigende und genehmigungs- und anzeigefreie Tätigkeiten.

 

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz ist unter anderem zuständig für die:

  • Bearbeitung von Genehmigungsverfahren nach dem Strahlenschutzgesetz,
  • der Entgegennahme und Prüfung von Anzeigen personeller Änderungen (Strahlenschutzverantwortlicher und –beauftragter),
  • der Erteilung der Freigabe,
  • der Bescheinigung der Fachkunde im nichtmedizinischen Bereich und für Medizinphysik – Experten sowie
  • für die Zulassung von Strahlenschutzkursen.

 

Für die Erteilung einer Genehmigung nach dem Strahlenschutzgesetz ist von Antragsteller der Nachweis zu erbringen, dass die Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt sind. Im Einzelnen sind dies:

  • Zuverlässigkeit des Antragstellers
  • Eine ausreichende Anzahl von zuverlässigen und fachkundigen Strahlenschutzbeauftragten mit festgelegten Entscheidungsbereichen
  • Ausreichende Kenntnisse der Beschäftigten über Strahlengefährdung und Schutzmaßnahmen
  • Einrichtungen und Maßnahmen zur Gewährleistung der Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften nach dem Stand von Wissenschaft und Technik
  • Vorsorge für eventuelle gesetzliche Schadenersatzforderungen
  • Schutz gegen Terroranschläge, Diebstahl und Sabotage
  • Überwiegende öffentliche Interessen stehen im Hinblick auf die Reinhaltung von Luft, Wasser und Boden dem Vorhaben nicht entgegen.

 

Hierzu sind Unterlagen gemäß Anlage 2 des Strahlenschutzgesetzes vorzulegen

 

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