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Strahlenschutzkurse und Sachverständige

Anerkennung von Strahlenschutzkursen

Strahlenschutzkurse für den Erwerb und die Aktualisierung der Fachkunde und der Kenntnisse im Strahlenschutz bzw. die Kursinhalte sowie die Qualifikation des Lehrpersonals, die verwendeten Lehrmaterialien und die Ausstattung der Kursstätte werden ebenfalls durch die für das jeweilige Anwendungsgebiet landesrechtlich zuständigen Einrichtungen geprüft. Kursstätten in Sachsen müssen dabei durch das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft oder das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr anerkannt werden.

Bestimmung von Sachverständigen

Grundlage für die Bestimmung ist § 172 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) in Verbindung mit §§ 177 – 183 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV). Hier sind die Aufgaben und Pflichten des Sachverständigen festgelegt. Sachverständige werden zukünftig nach bundesweit einheitlichen Kriterien für folgende Prüftätigkeiten bestimmt:

  1. Prüfung von Röntgeneinrichtungen und Störstrahlern
    (§ 19 Abs. 3 StrlSchG, § 88 Abs. 2 und Abs. 5 StrlSchV)
  2. Prüfung von Arbeitsplätzen mit Exposition durch natürlich vorkommende Radioaktivität
    (§ 56 Abs. 2 StrlSchG)
  3. Prüfung von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung (zum Beispiel Beschleuniger), Bestrahlungsvorrichtungen und Geräte für die Gammaradiographie
    (nach § 88 Abs. 1 und Abs. 5 StrlSchV)
  4. Dichtheitsprüfungen und Prüfung von bauartzugelassenen Vorrichtungen, die radioaktive Stoffe enthalten
    (nach §§ 25 Abs. 4, 89 Abs. 1 und 3 StrlSchV)

Die Bestimmung ist bundesweit gültig und erfolgt abhängig von der Rechtsform des Sachverständigen als:

  • Einzelsachverständiger oder
  • Sachverständigenorganisation.

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