Radon in Gebäuden

Bis Ende 2020 muss Thüringen sogenannte Radonvorsorgegebiete ausweisen. Dies sind Gebiete, wo erwartet wird, dass dort die über das Jahr gemittelte Radon-222 Aktivitätskonzentration der Innenraumluft in einer erhöhten Anzahl von Gebäuden mit Aufenthalts- oder Arbeitsräumen den Referenzwert von 300 Bq/m³ überschreitet.

Für bereits bestehende Wohngebäude können Eigentümer und Bewohner freiwillig Maßnahmen ergreifen, um die Radon - Konzentration im Gebäude zu senken. Das Strahlenschutzgesetz sieht für sie keine Pflicht zum Handeln vor.

Bei Neubauten besteht für Bauherren die Pflicht, durch bauliche Maßnahmen weitgehend den Eintrag von Radon aus dem Baugrund in das Gebäude zu verhindern oder erheblich zu erschweren.

Welche baulichen Maßnahmen das sein können, wird im § 123 des Gesetzes zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzgesetz -StrlSchG) und § 154 der Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung – StrlSchV) festgelegt.

Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: