Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS)

Im Rahmen des Integrierten Mess- und Informationssystems (IMIS) erfolgt die Überwachung der Umweltradioaktivität in Deutschland im Normal- (Routine-) und Intensivbetrieb.
Grundsätzlich befindet sich IMIS im Normalbetrieb.
Im Falle von Ereignissen mit möglichen nicht unerheblichen radiologischen Auswirkungen wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) der Intensivbetrieb angeordnet.
Dabei teilen sich Bund und Länder die bestehenden Aufgaben.
Die Aufgaben des Bundes ergeben sich aus § 161 StrlSchG (Strahlenschutzgesetz).
Die Aufgaben der Länder, die in Thüringen durch das TLUBN wahrgenommen werden, resultieren aus § 162 StrlSchG.

Die Länder ermitteln Messwerte zur Radioaktivität u.a. in den folgenden Umweltbereichen:

  • in Lebens- und Futtermitteln
  • im Trink- und Grundwasser
  • in oberirdischen Gewässern außer den Bundeswasserstraßen
  • in Abwässern, Klärschlamm und Abfällen
  • im Boden
  • in Pflanzen.

Die daraus resultierenden Probennahmestellen in Thüringen sind so verteilt, dass alle für den jeweiligen Umweltbereich relevanten Regionen in der Überwachung berücksichtigt sind.
Außerdem sollen und müssen die Probennahmestellen über ganz Thüringen möglichst gleichmäßig verteilt sein, so dass ein repräsentativer Überblick für Thüringen entsteht.

Grafische Darstellung der IMIS-Probenahmestellen in Thüringen größere Ansicht verfügbar
IMIS-Probenahmestellen in Thüringen.

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