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Thüringer Staubniederschlagsmessnetz

Seit Mitte der 60er Jahre wird in Thüringen die Staubniederschlagsbelastung der Territorien überwacht. Im Bereich des Gesundheitswesens wurden durch die Bezirks- bzw. Kreis-Hygiene-Inspektionen die Staubniederschlagsmessungen durchgeführt. Durch die Auflösung der DDR und dem Beitritt zum Bundesgebiet konnten einige Messreihen nicht durchgängig fortgeführt werden. So mussten bestimmte Messpunkte bis hin zu gesamten Messnetzen zeitweilig aufgegeben werden. Nach der Wende begann die Thüringer Landesanstalt für Umwelt (TLU), das Staubniederschlagsmessnetz in Thüringen wieder aufzubauen. Den territorialen Schwerpunkt der Luftüberwachung stellten - wie bei den gasförmigen Luftschadstoffen - die mit der Thüringer Untersuchungsgebiets-Verordnung vom 22.11.1993 festgelegten Untersuchungsgebiete Thüringens dar.

Im Allgemeinen wurden Messungen dort begonnen und weitergeführt, wo

  • die allgemeine Grundbelastung zu erfassen war, um einerseits die Einhaltung der in der TA Luft festgeschriebenen Immissionswerte zu kontrollieren und andererseits den Trend der Belastung zu verfolgen sowie
  • konkrete Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung vorlagen, die auf Grenzwertüberschreitungen hinwiesen.

Anfang der 90er Jahre gab es noch eine Reihe von Städten und Gemeinden, auf deren Territorien der Staubniederschlagsimmissionswert der TA Luft nicht eingehalten wurde. Einzelheiten sind hier zu finden.

War in den 90er Jahren z. T. die allgemeine Grundbelastung in den Thüringer Städten noch sehr hoch, sind in den letzten Jahren nur noch in unmittelbarer Nähe von industriellen und gewerblichen Emittenten höhere Staubniederschlagwerte zu verzeichnen. Der Trend der Jahresmittelwerte aller Messpunkte der letzten 25 Jahre zeigt, dass die Staubniederschlagsbelastung insgesamt trotz Schwankungen abgenommen hat. Neben den Staubniederschlägen selbst werden auch ausgewählte Inhaltsstoffe untersucht, wie Blei, Cadmium, Nickel, Arsen oder Zink. Die aktuellen Messorte sind hier zu finden.

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