Berichterstattung über Großfeuerungsanlagen (GFA) nach 13. BImSchV

Großfeuerungsanlagen (GFA) sind industrielle Anlagen (einschließlich Gasturbinen- und Gasmotoranlagen sowie Gasturbinen- und Gasmotoranlagen zum Antrieb von Arbeitsmaschinen) und werden zur Energieerzeugung durch Verbrennung fossiler Energieträger mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW und höher eingesetzt (Kraftwerke oder industrielle Heizwerke).

Während der Verbrennungsprozesse entstehen in diesen Anlagen große Mengen an luftverunreinigenden Stoffen. Gemäß § 25 der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen der 13. BImSchV haben die Anlagenbetreiber im jährlichen Turnus die Emissionen an Schwefeloxiden (SOx), Stickstoffoxiden (NOx) und Gesamtstaub sowie den Energieeinsatz für Ihre Anlagen zu berichten.

Berichtspflichtig sind die Betreiber von Feuerungsanlagen einschließlich Gasturbinenanlagen (auch zum Antrieb von Arbeitsmaschinen), welche unter Einsatz fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe eine Feuerungswärmeleistung von 50 MW oder mehr erreichen.

Nicht berichtspflichtig sind nach § 1 Abs. 2 der 13. BImSchV z.B. Betreiber von Hochöfen, Wärmebehandlungsanlagen, Koksöfen und Winderhitzer.

Der Inhalt des Berichtes ist im § 25 der 13. BImSchV festgelegt. Neben den Angaben über die Luftschadstoffemissionen enthält er Angaben zu den Brennstoffen, zu Art und Betrieb der Anlagen.

Das TLUBN unterstützt die Thüringer Nutzer von BUBE-Online bei der Erfassung, Abgabe und Prüfung der Emissionsberichte nach 13. BImSchV und übermittelt diese an das UBA.

Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: