Saatgutüberwachung

Die Saatgutüberwachung erfolgt auf Grundlage des § 25 GenTG i. V. m. dem Saatgutverkehrsgesetz (SaatVerkG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16.07.2004 (BGBl. I S. 1673) und darauf beruhender Rechtsverordnungen.

Im Freistaat Thüringen wird jährlich Maissaatgut als auch Sojasaatgut beprobt.

Auf Grundlage eines gemeinsamen Erlasses des Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und des Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) werden im Auftrag des TLUBN Maissaatgutproben mit ausländischem Erzeugerland im Rahmen der Amtshilfe vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) gezogen und auf Verunreinigungen mit gentechnisch-veränderten Organismen (GVO) im I. Quartal des Jahres untersucht.

Die molekularbiologische Diagnostik basierte auf der Subsamplingmethode der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 28b GenTG zum “Nachweis von gentechnischen Veränderungen in Saatgut“ (G30.00.2, 2012).

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