Stoffdatenpool GSBL/ChemInfo

Die Bereiche Umweltschutz und Gefahrenabwehr sind darauf angewiesen, sich aktuelle und umfassende Informationen zu chemischen Stoffen beschaffen zu können.

Das Bundesumweltministerium (BMU) betreibt daher seit 1994 gemeinsam mit den Umweltministerien von 14 Ländern (alle Länder ohne Bayern und Brandenburg) den Gemeinsamen zentralen Stoffdatenpool GSBL. In 2016 erfolgte eine organisatorische Umstrukturierung. Der bis dahin verwendete  Name „Gemeinsamer Zentraler Stoffdatenpool des Bundes und der Länder“ wurde geändert in „Informationssystem Chemikalien von Bund und Ländern“ (ChemInfo).

GSBL/ChemInfo ist eine komplexe Datenbank und beinhaltet zum einen umfassende Informationen zu allen relevanten Eigenschaften chemischer Stoffe, ihrem Vorkommen in der Umwelt und ihrem Bezug zu rechtlichen Regelungen sowie Informationen, die für die Belange des Umwelt- und Verbraucher- sowie Katastrophen- und Arbeitsschutzes von Bedeutung sind.

Laut Information des Umweltbundesamtes sind derzeit ca. 63.000 Einzelinhaltsstoffe (Reinstoffe), ca. 24.000 Komponentenstoffe (Gemische) und ca. 209.000 Rechtsstoffe recherchierbar.

Wer nutzt GSBL/ChemInfo?

GSBL/ChemInfo wird genutzt von Umweltbehörden auf allen Verwaltungsebenen, Feuerwehren, der Polizei sowie der Politik.

Die Öffentlichkeit hat ebenfalls die Möglichkeit, auf einen ausgewählten Datenbestand dieser Datenbank zuzugreifen. Der „GSBLpublic” steht im Internet unter www.gsbl.de zur Verfügung.

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