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Chemikaliensicherheit

Chemikalien sind ein Teil unseres Lebens. Wir kommen täglich mit Ihnen in Berührung. Ohne Chemie, ohne die Vielfalt der Eigenschaften von chemischen Stoffen sind Grundversorgung und Annehmlichkeiten unseres täglichen Lebens nicht mehr vorstellbar.

Chemikalien bergen aber auch Gefahren. Sie können in unseren Körper gelangen, sich in Mensch und Umwelt anreichern und zu Gesundheits- und Umweltschäden führen. Es ist daher erforderlich, gegen mögliche Gefährdungen von Mensch und Umwelt Vorsorge zu treffen.

Für einen wirksamen Schutz müssen vorhandene und immer wieder neu entstehende Wissenslücken zu Chemikalien und ihren Wirkungen (z.B. durch Ermittlung gefährlicher Eigenschaften, wie giftig, krebserregend, umweltgefährlich etc.) geschlossen werden. Nur so lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit Stoffen ermöglichen und der Schutz von Mensch und Umwelt vor gefährlichen Chemikalien sicherstellen.

Mit Inkrafttreten der REACH-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1907/2006) am 1. Juni 2007 wurde eine umfangreiche Änderung des Chemikalienrechts und damit Neuorientierung in der EU-Chemikalienpolitik eingeleitet.

Ziel ist es, die negativen Auswirkungen von Chemikalien auf Mensch und Umwelt auf ein Mindestmaß zu senken und dadurch ein höheres Schutzniveau für Mensch und Umwelt zu gewährleisten.

Auch auf nationaler Ebene soll die Chemikaliensicherheit verbessert werden. Das nationale Chemikalienrecht wurde daher an die europäischen Regelungen angepasst. Zentrales Regelwerk in Deutschland ist das Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Chemikaliengesetz - ChemG), auf dessen Grundlage die Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens und über die Abgabe bestimmter Stoffe, Gemische und Erzeugnisse (Chemikalien-Verbotsverordnung - ChemVerbotsV) und die Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) geregelt werden.

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