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Bau- und Abbruchabfälle

Bei Bau- und Abbrucharbeiten fällt eine Vielzahl von Abfällen an, wie z. B. Bauschutt (Ziegel, Beton, Mauerwerk), Bodenmaterial, Holz, Glas, verschiedene Metalle, Kunststoffe, Dämmmaterial, Asphaltdecken.

Diese Abfälle sind möglichst bereits auf der Baustelle getrennt zu sammeln und sortenrein zu entsorgen. Eine Pflicht zur Getrennthaltung und –entsorgung besteht für gefährliche Abfälle (z. B. Asbest, teerhaltige Abfälle, bestimmte Altholzsortimente, d. h., diese Abfälle dürfen auch nicht mit anderen Bauabfällen vermischt werden.

Bau- und Abbruchabfälle sind entsprechend ihrer Herkunft und Beschaffenheit einzustufen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Dabei ist zu beachten, dass Bau- und Abbruchabfälle vorrangig zu verwerten sind. Nur wenn keine Verwertungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, ist eine Beseitigung in dafür zugelassenen Anlagen möglich.

Bau- und Abbruchabfälle können auf unterschiedliche Art und Weise verwertet werden. Als Beispiel sind die Verwertung mineralischer Abfälle in Baumaßnahmen, die Schrottverwertung und die Nutzung von Holz als Werkstoff oder Energieträger zu nennen.

Mineralische Abfälle

Die Bewertung der Schadlosigkeit der Verwertung mineralischer Abfälle erfolgt in Thüringen aktuell auf der Grundlage der Mitteilung Nr. 20 der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA M 20) „Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen - Technische Regeln“.

In Anpassung an das Bodenschutzrecht und zur Konkretisierung der Anforderungen der LAGA M 20 für bestimmte praxisrelevante Fragestellungen wurden durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) zahlreiche Vollzugshilfen und Hinweise veröffentlicht.

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