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Zentrales GeoInfozentrum für den UNESCO Global Geopark Thüringen Inselsberg - Drei Gleichen an der Marienglashöhle Friedrichroda TLUBN-Präsident Mario Suckert übergibt Zuwendungsbescheid


Übergabe Förderbescheid 05.08.2021

In Thüringen haben sich vier Geoparks etabliert, in denen prägnante geologische, bergbauliche, historische und landschaftliche Besonderheiten der jeweiligen Regionen erlebbar werden.

Neben dem „UNESCO Global Geopark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen“ und dem „Nationalen Geopark Kyffhäuser“ gibt es bundeslandübergreifend den „UNESCO Global Geopark Harz Braunschweiger Land Ostfalen“ und den „Nationalen Geopark Schieferland“.

Seit 2018 fördert Thüringen Maßnahmen zum Erhalt und zur Entwicklung von Geoparks einschließlich deren Zertifizierung und Evaluierung als „Nationaler Geopark in Deutschland“ bzw. als UNESCO Global Geopark.

Die Neugestaltung des Besucherraums im Geopark „Inselsberg – Drei Gleichen“, in dem die 500jährige Bergbaugeschichte der Region dargestellt werden soll, fördert das Umweltministerium mit einer Zuwendung von rund 60. 000 Euro.

Dazu erklärt Umweltstaatssekretär Olaf Möller: „Schaubergwerke, Höhlen, besonders wertvolle Geotope, ausgewiesene und gut erläuterte GeoRouten, Museen und Infozentren – all das ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern tiefe Einblicke in Millionen Jahre Thüringer Erdgeschichte.
Wir fördern hier Umweltbildung, die die belebte und unbelebte Natur einbezieht und erlebenswert macht.“

„Die bisherige und zukünftige Arbeit des Geoparks ‚Inselsberg – Drei Gleichen‘ bietet gute Möglichkeiten, die Institution Geopark als Wissensvermittler und Lernort sowie als erfolgreiche Verbindung von Geologie und aktivem Naturschutz zu präsentieren“, so der Präsident des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, MARIO SUCKERT bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an den Bürgermeister der Stadt Friedrichroda, THOMAS KÖPPEL.

Der Geopark, so der Präsident weiter, vermittele das geologische, bergbauliche, kulturgeschichtliche und industrielle Erbe der Region und dessen Bedeutung für die Öffentlichkeit. Es gehe darum, eine bessere touristische Vermarktung im zentralen GeoInfozentrum an der Marienglashöhle Friedrichroda zu erreichen.

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