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Holzungsmaßnahmen im Winter und Baustart zum Jahresbeginn 2023 Umsetzung des Hochwasserschutzprojektes zwischen Gera-Zwötzen und Gera-Liebschwitz


Fotomontage
Bestand
31.05.2022 Gera Zwötzen: Rückbau für Hochwasserschutz an der Weißen Elster. Foto: Thomas Müller
16.11.2020 Gera: Weiße Elster im Bereich Gera Zwötzen / Foto: Thomas Müller

In Vorbereitung auf den Bau der Hochwasserschutzanlagen im Bereich Gera-Zwötzen bis Gera-Liebschwitz wird das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) im Winter 2022/2023 die Baufeldfreimachung fortsetzen. Dafür werden im Zeitraum bis Ende Februar Holzungsarbeiten am flussabwarts gesehen rechten Ufer der Weißen Elster im Bereich zwischen Zwötzener Brücke und Salzstraße / Liebschwitzer Straße durchgeführt.

Die Zufahrten zum Baufeld erfolgen von der Pfarrstraße, der Liebschwitzer Straße/Salzstraße bzw. vom Zwötzener Anger aus. Der Bereich für die Arbeiten grenzt dabei unmittelbar an öffentliche Straßen und Wege. Die Nutzung dieser Straßen und Wege, insbesondere auch des Elster Radweges, wird auch weiterhin gewährleistet. Für etwaige Einschränkungen bittet das TLUBN vorab bereits um Verständnis.

Die Hochwasserschutzmaßnahmen und die damit verbundene Baufeldfreimachung wurden bereits 2020 durch einen Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Bereits letztes Jahr wurden Teile der Kleingartenanlagen „Elstertal“, „Sachsengrenze“ und „Sonnenrose“ zurückgebaut. Bereits im Vorfeld der Baufeldfreimachung hat sich das TLUBN mit der Stadtverwaltung, u.a.mit dem Sportamt, den Anwohnern und Grundstückseigentümern sowie dem ortsansässigen Kanuverein (TSV 1880 Gera-Zwötzen e.V.) abgestimmt.

Insbesondere für den Kanuverein stellen die Baumaßnahmen Einschränkungen im Sportbetrieb der Kanuanlage dar. Die beiden Trainingsabschnitte unmittelbar oberstrom der Zwötzener Brücke können während der Bauzeit nur noch eingeschränkt genutzt werden. Ziel des TLUBN ist es, den Trainingsbetrieb möglichst lange aufrecht zu erhalten. Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen werden neue Fundamente, Stützen und Abspannungen für die Kanustrecke errichtet.

Für die Holzungsmaßnahmen werden umfangreiche Ersatzpflanzungen erfolgen, die mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Gera abgestimmt wurden. Darüber hinaus wird das TLUBN durch eine ökologische Baubegleitung unterstützt, um den Forderungen und Bestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses gerecht zu werden.

Nach den aktuellen Planungen des TLUBN werden die Hauptbaumaßnahmen zum Hochwasserschutz am rechten Ufer im kommenden Jahr beginnen. 

Kontakt für Presse / Journalisten

Nils Fröhlich
Pressereferent

Göschwitzer Str. 41
07749 Jena

Tel.:
+49 361 573942502

E-Mail:
nils.froehlich@tlubn.thueringen.de

 

Über das Landesamt

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist die obere Landesbehörde im nachgeordneten Bereich des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz. Wir sind für Bürger:innen, Unternehmen, Institutionen und die Politik des Freistaates die zentrale Behörde in allen Umweltbelangen. Wir übernehmen ressortintern Fach- und Vollzugsaufgaben insbesondere in den Bereichen Wasserwirtschaft, Bergbau und Geologie, Chemikaliensicherheit, Strahlenschutz, Immissionsschutz, Klimaschutz, Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Marktüberwachung, Gentechnik sowie Naturschutz und Landschaftspflege.

Unsere circa 670 Mitarbeiter:innen arbeiten in der Behördenzentrale in Jena und weiteren Außenstandorten in Weimar, Gera, Suhl, Sondershausen, Bad Salzungen und Niederpöllnitz sowie in der Staatlichen Vogelschutzwarte in Seebach.

Nach Inkrafttreten des Thüringer Verwaltungsreformgesetzes wurde das TLUBN am 1. Januar 2019 durch Zusammenführung der ehemaligen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) in Jena, der Abteilung Umwelt des Landesverwaltungsamtes in Weimar und des Thüringer Landesbergamtes (TLBA) in Gera gegründet. Für weitere Informationen zum TLUBN besuchen Sie unsere Website unter https://tlubn.thueringen.de.

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