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Nach Erdfall in Bottendorf im Juni Seismische Messungen im Auftrag des TLUBN


Beurteilung der Gefahr durch Erdfälle soll verbessert werden

Beginn der seismischen Messungen am Erdfall Bottendorf.
Beginn der seismischen Messungen am Erdfall Bottendorf.

Nach dem letzten Erdfall in Bottendorf an der Ortsverbindungsstraße Richtung Donndorf am 17. Juni 2022 führt die Firma K-UTEC AG Salt Technologies dort im Auftrag des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) seismische Messungen durch. Sie werden im Zeitraum vom 17.10.2022 bis zum 28.10.2022 durchgeführt und sollen eine bessere Beurteilung der Erdfallgefahr in dem betroffenen Bereich ermöglichen. Bereits nach früheren Erdfällen in Bottendorf wurden Untersuchungen der Seismik und mit Hilfe von Bohrungen im Ort vorgenommen und entsprechende Gefährdungsbeurteilungen erarbeitet. Diese sollen jetzt ergänzt und auf die Ortsverbindungsstraße erweitert werden.

Die Messungen finden dabei entlang zweier Profillinien statt und werden jeweils etwa zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen. Dafür ist es notwendig, seismische Schwingungsaufnehmer entlang der Profillinien zu installieren. Als zerstörungsfreie Untersuchungsmethode wird der Untergrund durch die Schwingungsaufnehmer nicht beschädigt und es geht keinerlei Gefahr davon aus. Die Schwingungsaufnehmer werden zur Anbindung an den Untergrund mit einem Metalldorn im Abstand von 2 m in den Erdboden gesteckt. Die entstehenden kleinen Löcher schließen sich üblicherweise nach ein paar Tagen von alleine.

Während der Durchführung der Messungen wird eine seismische Signalquelle mit einem Fallgewicht eingesetzt, die auf einem kleinen Traktor installiert ist und im bebauten Bereich auf Bürgersteig und Straße im öffentlichem Eigentum eingesetzt wird. Neben eventuellen Fahrspuren kann das Fallgewicht durch leichte Bodenverdichtung Abdrücke von wenigen cm Tiefe auf einer Fläche von etwa 60 x 60 cm erzeugen, die in der Regel nach wenigen Wochen wieder verschwinden.

Kontakt für Presse / Journalisten

Nils Fröhlich
Pressereferent

Göschwitzer Str. 41
07749 Jena

Tel.:
+49 361 573942502

E-Mail:
nils.froehlich@tlubn.thueringen.de

 

Über das Landesamt

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist die obere Landesbehörde im nachgeordneten Bereich des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz. Wir sind für Bürger:innen, Unternehmen, Institutionen und die Politik des Freistaates die zentrale Behörde in allen Umweltbelangen. Wir übernehmen ressortintern Fach- und Vollzugsaufgaben insbesondere in den Bereichen Wasserwirtschaft, Bergbau und Geologie, Chemikaliensicherheit, Strahlenschutz, Immissionsschutz, Klimaschutz, Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Marktüberwachung, Gentechnik sowie Naturschutz und Landschaftspflege.

Unsere circa 670 Mitarbeiter:innen arbeiten in der Behördenzentrale in Jena und weiteren Außenstandorten in Weimar, Gera, Suhl, Sondershausen, Bad Salzungen und Niederpöllnitz sowie in der Staatlichen Vogelschutzwarte in Seebach.

Nach Inkrafttreten des Thüringer Verwaltungsreformgesetzes wurde das TLUBN am 1. Januar 2019 durch Zusammenführung der ehemaligen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) in Jena, der Abteilung Umwelt des Landesverwaltungsamtes in Weimar und des Thüringer Landesbergamtes (TLBA) in Gera gegründet. Für weitere Informationen zum TLUBN besuchen Sie unsere Website unter https://tlubn.thueringen.de.

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