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Hochwasserschutz Mühlhausen-Görmar Planfeststellungsverfahren beginnt


Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) beginnt mit dem Planfeststellungsverfahren für die Herstellung des Hochwasserschutzes für die Stadt Mühlhausen, Ortsteil Görmar sowie die Herstellung der Durchgängigkeit am Flutgrabenwehr Görmar.

Flutgrabenwehr in Görmar

Dazu wurden die Genehmigungsunterlagen einschließlich des landschaftspflegerischen Begleitplanes und der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung eingereicht.

Auf Grund der Anzahl der privaten Betroffenen wird das Planfeststellungsverfahren durch die obere Wasserbehörde durchgeführt. Dabei werden die Träger öffentlicher Belange und die anerkannten Naturschutzvereinigungen beteiligt und die Pläne öffentlich ausgelegt.

Der Bereich der Hochwasserschutzmaßnahmen umfasst den Gewässerabschnitt der Unstrut ab der Wehranlage Dorfmühle in Görmar bis zum Abzweig des Flutgrabens oberhalb der Wehranlage Flutgrabenwehr Görmar und beträgt ca. 1.200 m.

Der Hochwasserschutz wird durch folgende Maßnahmen verbessert:

  • Neubau von Hochwasserschutzwänden rechtsseitig der Unstrut,
  • Neubau von Geländemodellierungen linksseitig der Unstrut auf der Mühlinsel,
  • Beseitigung einer Engstelle im Gewässerprofil durch die Versetzung und Aufweitung einer Fußgängerbrücke über die Unstrut,
  • Ersatzneubau der Fußgängerbrücke über den Mühlgraben sowie
  • linksseitige Aufweitung der Unstrut zwischen dem derzeitigen Flutgrabenwehr und der Fußgängerbrücke „Alte Pfarre“.

Zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit ist der Umbau der bestehenden Wehranlage als Sohlgleite in aufgelöster Riegelbauweise geplant. Dazu wird der Einlaufbereich des Mühlgrabens neugestaltet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Planfeststellungsverfahrens ist die bauliche Umsetzung für 2023/2024 vorgesehen. Die Kosten für die bauliche Umsetzung werden auf 2,7 Mio. Euro geschätzt.

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