Planfeststellungsbeschluss hat Bestandskraft


Bauliche Umsetzung zum Hochwasserschutz in Eisenach kann beginnen

Ende April 2020 hat der Planfeststellungsbeschluss zum Hochwasserschutz Eisenach Bestandskraft erhalten. Damit ist dieser rechtskräftig und kann umgesetzt werden.

Der Beschluss bezieht sich auf den innerstädtischen Bereich der Hörsel und Nesse von der Langensalzaer Straße bis zur Brücke Stedtfelder Straße.

Die Baumaßnahmen werden in zwei Abschnitten umgesetzt:

Begonnen wird mit der Umsetzung am Gewerbegebiet „Auf dem Gries“ und dem Bereich Spicke sowie mit dem Ersatzneubau der Brücke Friedrich-Naumann-Straße. Für diesen Abschnitt ist eine Investitionssumme von ca. 22 Millionen Euro vorgesehen. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2023 geplant.

Im 2. Abschnitt, dem innerstädtischen Bereich, werden nach derzeitigen Plänen die Baumaßnahmen ab 2022 fortgesetzt.

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist bemüht, die unmittelbare Betroffenheit der Anwohner durch die Baumaßnahmen in den einzelnen Abschnitten so gering wie möglich zu halten. Im Zuge der Erstellung der Ausführungsplanung und vor Baubeginn werden Abstimmungen zwischen den Anwohnern und dem TLUBN sowie dem beauftragten Planungsbüro erfolgen.

Derzeit werden Bauerlaubnisverträge im Auftrag des TLUBN an die durch die Hochwasserschutzmaßnahmen betroffenen Grundstückseigentümer bzw. Pächter versendet. Mit diesen Verträgen wird die Flächennutzung während und nach der Umsetzung der Baumaßnahmen geregelt.

Die vorgesehenen Gespräche mit den betroffenen Grundstückseigentümern sind in Vorbereitung.

Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: