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Entwarnung nach Hochwassermeldungen in den Flussgebieten von Werra und Unstrut


Unstrut-Wehr in Sömmerda
Foto: TLUBN. Unstrut-Wehr in Sömmerda in der Nacht zum 06. Januar 2022

Wie die Hochwassernachrichtenzentrale des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) meldet, hat sich die Lage in den Hochwassergebieten vor allem im Süden und Westen Thüringens in der vergangenen Nacht wieder entspannt. Dort hatten nach anhaltenden Niederschlägen von Dienstag auf Mittwoch mehrere Pegel an Werra, Unstrut, Gera und Hörsel den Meldebeginn erreicht. In den Oberläufen gehen die Wasserstände jedoch mit wenigen Ausnahmen seit Mittwoch zurück. Am Donnerstagnachmittag liegt nur noch der Pegel Hinternah an der Nahe oberhalb des Richtwertes für den Meldebeginn. Durch die ablaufende Welle werden auch im Mittel- und Unterlauf der Werra und der Hörsel die Pegel noch eine erhöhte Wasserführung aufweisen, aber nach derzeitigem Kenntnisstand unterhalb des Richtwertes für den Meldebeginn bleiben. Die Meldestufe 1 und damit die Schwelle für die Einsatzstufe 1 wurde im Verlauf der Woche zu keinem Zeitpunkt erreicht.

Durch die hohen Wasserstände waren auch die landeseigenen wasserwirtschaftlichen Anlagen an den betroffenen Gewässern in den Hochwasserbetrieb versetzt worden. In Betrieb waren und sind Schöpfwerke an Unstrut, Gera und Hörsel, sowie Wehre an Werra und Steinach. Auch die Flutmulden der Werra in Hildburghausen und Meiningen sowie der Steinach in Heubisch sind angesprungen. Die Anlagen laufen nach Angaben des TLUBN einwandfrei. Mit dem Abklingen der Hochwasserwelle beenden mittlerweile die ersten Anlagen den Hochwasserbetrieb und werden mit Abschluss der Kontrollen zur Schadensermittlung und der Beräumung nach und nach wieder in den Normalzustand versetzt.

Die jeweils aktuellen Hochwasserinformationen sowie Wasserstände und Durchflüsse für die Thüringer Fließgewässer können auf der Internetseite der Hochwassernachrichtenzentrale beim TLUBN unter https://tlubn.thueringen.de/hw abgerufen werden.

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