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Hochwasserschutz Wilchwitz Baubeginn in der Ortslage noch im April


Im Auftrag des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) beginnen in diesem Monat die Bauarbeiten zum Hochwasserschutz in der Gemeinde Nobitz, Ortsteil Wilchwitz, an der Pleiße.

Hier entsteht der ländliche Verbindungsweg von den Münsaer Teichen zur Remsaer Straße

Die Hochwasserschutzmaßnahmen umfassen die Anhebung bzw. Absenkung ländlicher Straßen und Verbindungswege, um die Ortslage zukünftig vor einem Bemessungsabfluss von 210,00 m3/s – das entspricht derzeit einem hundertjährlichen Hochwasserereignis - zu schützen.

Dazu wird im Westen von Wilchwitz zwischen der Remsaer Straße und den Münsaer Teichen ein ländlicher Verbindungsweg hergestellt. Im Norden der Ortslage wird ein neuer Weg in Richtung Katzenbach errichtet. Beide Wege werden um etwa 70 cm im Mittel erhöht, um das Einströmen des Hochwassers von der Pleiße in die Ortslage zu verhindern.

Die Remsaer Straße wird wiederrum abgesenkt, um das Abfließen des Hochwassers zurück in die Pleiße zu ermöglichen. Durch diese höhenmäßige Änderung der Straße wird neben der Umverlegung der Versorgungsleitungen auch eine neue Gashochdruckleitung verlegt. Dazu gab es bereits im Vorfeld der Baumaßnahmen enge Abstimmungen mit der Energie und Wasserversorgung Altenburg GmbH (EWA) und dem TLUBN.

Im Vorfeld der Baumaßnahmen wurden bereits die Baufeldabsteckung vorgenommen und die Kampfmitteluntersuchungen durchgeführt. Am westlichen Ortseingang erfolgt an der Remsaer Straße die Einrichtung der Baustelle. Bereits in der kommenden Woche soll der Asphalt der Remsaer Straße in Richtung Pleißebrücke abgefräst werden. Die Straße wurde daher bereits gesperrt. Ziel ist die Freigabe für den Verkehr im Sommer 2022.

Das Vorhaben ist Teil des Landesprogramms Hochwasserschutz und wird im Auftrag des TLUBN durch die Thüringer Landgesellschaft betreut und die STRABAG AG, Gruppe Gera, bis zum Jahresende 2022 baulich umgesetzt.

Die Finanzierung des Hochwasserschutzprojektes erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Bundes- und Landesmitteln.

Kontakt für Presse / Journalisten

Nils Fröhlich
Pressereferent

Göschwitzer Str. 41
07749 Jena

Tel.:
+49 361 573942502

E-Mail:
nils.froehlich@tlubn.thueringen.de

 

Über das Landesamt

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist die obere Landesbehörde im nachgeordneten Bereich des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz. Wir sind für Bürger:innen, Unternehmen, Institutionen und die Politik des Freistaates die zentrale Behörde in allen Umweltbelangen. Wir übernehmen ressortintern Fach- und Vollzugsaufgaben insbesondere in den Bereichen Wasserwirtschaft, Bergbau und Geologie, Chemikaliensicherheit, Strahlenschutz, Immissionsschutz, Klimaschutz, Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Marktüberwachung, Gentechnik sowie Naturschutz und Landschaftspflege.

Unsere circa 670 Mitarbeiter:innen arbeiten in der Behördenzentrale in Jena und weiteren Außenstandorten in Weimar, Gera, Suhl, Sondershausen, Bad Salzungen und Niederpöllnitz sowie in der Staatlichen Vogelschutzwarte in Seebach.

Nach Inkrafttreten des Thüringer Verwaltungsreformgesetzes wurde das TLUBN am 1. Januar 2019 durch Zusammenführung der ehemaligen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) in Jena, der Abteilung Umwelt des Landesverwaltungsamtes in Weimar und des Thüringer Landesbergamtes (TLBA) in Gera gegründet. Für weitere Informationen zum TLUBN besuchen Sie unsere Website unter https://tlubn.thueringen.de.

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