Wolf (Canis lupus) und Luchs (Lynx lynx)

In Thüringen ist der Wolf seit 2014 wieder heimisch, auch der Luchs findet in den großen zusammenhängenden Waldgebieten des Freistaats einen günstigen Lebensraum.

Mit der Rückkehr dieser Großraubtiere gehen Herausforderungen einher: Zum einen ist ein weitestgehend konfliktarmes Miteinander zu gestalten und zum anderen gilt es, den Schutz dieser Tierarten sicher zu stellen. Durch nationale und internationale Abkommen geschützt, soll der Erhaltungszustand von Luchs und Wolf verbessert werden. Zur Erreichung dieses Ziels wurde ein „Managementplan für den Wolf in Thüringen“ erarbeitet, in dem unter anderem Verbreitung, Biologie sowie Maßnahmen zur Schadensbegrenzung thematisiert werden.

Verantwortlichkeiten Wolfsmanagement Säulengrafik
Verantwortlichkeiten laut „Managementplan für den Wolf in Thüringen“

 

Innerhalb des Managements übernimmt das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) die Aufgaben des Monitorings und der Forschung. Unter Monitoring wird die Überwachung der Wolfs- bzw. Luchspopulation verstanden. Dazu werden bestimmte Methoden wie der Einsatz von Fotofallen genutzt, um unter anderem mehr über das Vorkommensgebiet der Arten in Erfahrung zu bringen.

Darüber hinaus ist das TLUBN auch für die Rissbegutachtung von vermeintlichen Wolf- bzw. Luchsrissen zuständig. Das heißt, Fachleute begutachten, bewerten und dokumentieren in diesen Fällen vor Ort das Geschehen.

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