Schutzzentrum mit Auffang- und Pflegestation

Im Schutzzentrum des Freistaates Thüringen werden gesetzlich geschützte Tiere aus illegalem Besitz oder Handel, die im Rahmen des Artenschutzvollzugs (Washingtoner Artenschutzübereinkommen) eingezogen werden müssen, vorübergehend verwahrt. In artgerechten Innen- und Außenanlagen werden exotische Amphibien, Reptilien und Vögel untergebracht und solange sachkundig gepflegt, bis über ihren weiteren Verbleib – gegebenenfalls nach gerichtlicher Klärung – entschieden worden ist.

Zusätzlich werden verletzte heimische Vögel aufgenommen. Ziel ist es, diese gesund zu pflegen und wieder auszuwildern. Dieses Engagement ist besonders bei langlebigen und seltenen Vogelarten wie Greifvögeln und Eulen von Bedeutung. Dabei arbeitet die Vogelschutzwarte eng mit dem fachkundigen Team einer Mühlhäuser Tierklinik zusammen. Im Schnitt sind es zwischen 200 bis 250 Pfleglinge pro Jahr, von denen ungefähr die Hälfte wieder gesund in die freie Natur entlassen werden kann.

Folgende Anlagen sind vorhanden:

  • Schutzzentrum mit Auffang- und Pflegestation
  • Wat- und Schreitvogelanlage
  • Greifvogelvoliere
  • Eulenvolieren
  • Vogelvolieren mit wechselnden Arten
  • Auswilderungsvoliere

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