Ursprungsgebiete

Ursprungsgebiet ist das Gebiet, in dessen Abgrenzung die zugehörigen Samen-Entnahmeorte für den Vermehrungsanbau liegen, das nach naturräumlichen Kriterien gegenüber anderen Gebieten abgrenzbar ist und in dem die Erhaltungsmischung in den Verkehr gebracht werden darf.


 

 

 

 

Abgrenzung der Ursprungsgebiete innerhalb Deutschlands in der Erhaltungsmischungsverordnung (s. a. Prasse et al. 2010)

1 - 22 = Nummer des Ursprungsgebietes (jeweils durch weiße Linien begrenzt)

❶ - ❽ = Nummer des Produktionsraumes (jeweils an den gleichfarbigen Flächen erkennbar)


Präzisierte Abgrenzung der Ursprungsgebiete innerhalb Thüringens

Grundlage ist die relativ grobe Einteilung der Ursprungsgebiete Deutschlands in der Erhaltungsmischungsverordnung. Die Grenzen wurden anhand der Naturräumlichen Gliederung Thüringens (Hiekel et al. 2004) präzisiert. Das Ursprungsgebiet Thüringer Wald, Fichtelgebirge und Vogtland liegt im Produktionsraum 5 (Südost- und ostdeutsches Bergland), das Mitteldeutsche Tief- und Hügelland im Produktionsraum 3 (Mitteldeutsches Flach-und Hügelland). Das Hessische Bergland und das Obere Weser- und Leinebergland mit Harz gehören beide zum Produktionsraum 4 (Westdeutsches Berg- und Hügelland), das Fränkische Hügelland und das Südwestdeutsche Bergland beide zum Produktionsraum 7 (Süddeutsches Berg- und Hügelland).

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