Kerngebiete

Nachstehend erfolgt eine kurze Charakterisierung der insgesamt 8 Kerngebiete als Bestandteil der Kerngebietskulisse des Projektgebietes. Im Rahmen der Kerngebietsbeschreibung wird der Erfassungsstand des Pflege- und Entwicklungsplanes (PEPL) zum Naturschutzgroßprojekt „Thüringer Rhönhutungen“ (INL & RANA 2005) vor dem Beginn der Maßnahmenumsetzung repräsentiert.

In den Kerngebieten konzentrieren sich die Schwerpunktvorkommen der Kalk-Magerrasen. Und nur innerhalb der Kerngebiete fanden floristische und faunistische Bestandsaufnahmen statt und werden geplante Maßnahmen umgesetzt.

Der Schwerpunkt der Kerngebietsbeschreibungen liegt auf den kerngebietsspezifischen Entwicklungszielen und Maßnahmen. Das kartographische Planwerk des PEP beinhaltet für jedes Kerngebiet neben der Maßnahmenplanung (Erst- und Folgepflegemaßnahmen sowie Priorität der Erstpflegemaßnahmen) eine Karte „Entwicklungsziele“. Eine kurze textliche Umsetzung der wichtigsten Inhalte des kartographischen Planwerkes beschränkt sich im Nachfolgenden auf die jeweiligen Hauptzielbiotoptypen Halbtrockenrasen, Kahlheiden & Wacholderheiden sowie Moore und Sümpfe.

 

Die dargestellten Kerngebietstabellen repräsentieren die Detailplanung zu seit 2006 in Bearbeitung bzw. in Pflege befindlichen Maßnahmenflächen. Bei den farbig hervorgehobenen Pflegeflächen handelt es sich um Flächen, deren Pflege zum 31.12.2010 abgeschlossen war. Die Pflegeflächennummern (PF-Nrn.) sind mit den flächenzugehörigen parzellenscharfen Maßnahmenblättern des PEPL verlinkt. Dem Pflegeregime unterliegende Flächen aus dem PEPL ohne parzellenscharfer Maßnahmenplanung sind Ausschnitte aus der Karte Erst- und Folgepflege des Planwerkes des jeweiligen Kerngebietes hinterlegt und die Lage der Pflegefläche im KG entsprechend kenntlich gemacht.

 Kerngebiet 1 - Roßdorfer Steintriften und Horn

zwischen Urnshausen, Wiesenthal und Roßdorf mit Horn und Kahlköpfchen sowie südöstlich von Roßdorf mit Hofberg

Fläche: 514 ha     

 Kerngebiet 2 - Wiesenthaler Wacholderheiden

zwischen Urnshausen, Wiesenthal und Roßdorf mit Horn und Kahlköpfchen sowie südöstlich von Roßdorf mit Hofberg

Fläche: 240 ha

 Kerngebiet 3 - Osthänge Feldatal Glattbach-Fischbach

Osthänge des Feldatales zwischen Glattbach im Norden und Fischbach im Süden mit Kuhkopf, Kolben und Umpfentrift

Fläche: 511 ha

Kerngebiet 4 - Hahnberg-Glasberg-Spielberg

westlich von Hümpfershausen und Friedelshausen mit Hahnberg, Spielberg und Glasberg, Ebertsberg und Unterhänge des Steinkopfes, Hümpfershäuser Hut

Fläche: 221 ha

Kerngebiet 5 - Grimmelbachleite-Hardt

südöstlich von Kaltennordheim mit Grimmelbach und Grimmelbachspeicher, Hardt, West- und Südhang Gretiberg

Fläche: 190 ha

Kerngebiet 6 - Geba-Wallenberge-Wunschberg

zwischen Aschenhausen, Oberkatz, Dörrensolz und Stepfershausen im Norden und Gerthausen, Wohlmuthausen, Helmershausen, Bettenhausen und Seeba im Süden sowie Herpf im Osten mit Wunsch- und Lämmerberg, Hohe Löhr, Wallenberge, Kleine Geba, Hohe Geba Südhang

Fläche: 1.579 ha

Kerngebiet 7 - Kaltenlengsfelder Triften

 

westlich und südlich von Kaltenlengsfeld mit Hornberg und Hornbergsplateau im Süden, den Kaltenlengsfelder Triften und den Pitzental im äußersten Norden

Fläche: 114 ha

 

Kerngebiet 8 - Alte Mark Erbenhausen

nördlich von Erbenhausen und Schafhausen mit West-, Süd- und Osthängen des Kegelberges Alte Mark

Fläche: 104 ha

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