Klimawandel - Was tun?

Klima ist der langfristige mittlere Zustand der Atmosphäre. Die zu beobachtende Veränderung des Klimas, der sogenannte Klimawandel, hat positive und negative Folgen für viele Lebensbereiche. Um positive Folgen nutzen zu können und die Auswirkungen negativer Folgen zu verhindern oder zu vermindern, sind Anpassungsmaßnahmen notwendig (Klimaanpassung). Ein Grund für die Klimaveränderungen ist die steigende Konzentration von Treibhausgasen (THG) in der Atmosphäre. Um den Anstieg der THG-Konzentration in der Atmosphäre zu verlangsamen sind Maßnahmen zur Minderung der THG-Emissionen notwendig (Klimaschutz). Klimaschutz und Klimaanpassung sind die wesentlichen Handlungsmöglichkeiten dem Klimawandel entgegenzutreten.

 

Am 29.12.2018 trat das Thüringer Gesetz zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Thüringer Klimagesetz - ThürKlimaG -) vom 18. Dezember 2018 in Kraft.  Mit diesem Gesetz werden Ziele zur Treibhausgasminderung und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Thüringen festgelegt. Zusätzlich wird ein rechtlicher Rahmen für das Erarbeiten und Umsetzen von Maßnahmen sowie das Monitoring gesetzt. Dieses Gesetz konkretisiert in Bezug auf Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels das Staatsziel nach Artikel 31 der Verfassung des Freistaats Thüringen.

Globaler Klimaschutz und lokale Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Während die Folgen des Klimawandels an jedem Ort der Erde anders ausfallen und somit Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auf regionale und lokale Bedingungen abgestimmt werden müssen, wirken sich Maßnahmen zum Klimaschutz an jedem Ort der Erde auf die globale Erwärmung aus. Um der globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen des Klimawandels abzumildern aber auch um sich auf die aktuell und zukünftig auftretenden regionalen und lokalen Folgen des Klimawandels einzustellen, ist eine parallele Entwicklung von Maßnahmen zum Klimaschutz und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels notwendig.

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