Boden

Böden sind unsere Lebensgrundlagen. Wir leben auf ihnen und wir leben von ihnen. Sie sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere aber auch Filter und Puffer im Wasserkreislauf. Für Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Rohstoffwirtschaft haben Böden eine große wirtschaftliche Bedeutung. Böden bieten Fläche für Siedlung, Verkehr und Erholung. Als "Grund und Boden" erfreut sich der Boden einer ausgesprochen hohen Wertschöpfung. Sein Besitz gilt nach wie vor als sichere Wertanlage.

Obwohl Böden eine so wichtige Rolle spielen, werden sie von der Öffentlichkeit kaum beachtet. Für die meisten Menschen ist der Boden einfach da - er ist selbstverständlich. Man steht, geht und baut auf Boden, gleichzeitig sind wir sorglos im Umgang mit ihm. Manchen stört er sogar, z. B. als "Dreck" unter den Füßen. Ein gepflastertes Grundstück gilt dagegen als gepflegt. Ursprüngliche, für uns alle lebenswichtige ökologische Funktionen des Bodens gehen durch Flächenversiegelung verloren. Verglichen mit den Umweltmedien Luft und Wasser führte der Boden lange Zeit ein "Mauerblümchendasein". Das hat sich erst vor wenigen Jahren geändert.

Der Schutz des Bodens als nicht erneuerbare Ressource und wesentliches Element einer nachhaltigen Entwicklung nimmt einen zunehmenden Stellenwert in der umweltpolitischen Diskussion ein. Wesentliches Ergebnis dieser Entwicklung ist das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG), welches am 1. März 1999 in Kraft getreten ist sowie die Verabschiedung des Thüringer Bodenschutzgesetz (ThürBodSchG) am 16. Dezember 2003. Diese Vorschriften bilden den Ordnungsrahmen zum Schutz unserer Böden und rücken diesen mehr und mehr in den Vordergrund. Aber auch die Wirksamkeit gesetzlicher Vorgaben bleibt eingeschränkt, solange nicht ein grundlegendes Wissen um die Bedeutung des Bodens in der Gesellschaft verankert ist, welches die Umsetzung der Regelungen entsprechend unterstützt.

Obwohl Böden mit ihren natürlichen Funktionen eine so wichtige Rolle spielen, werden sie von der Öffentlichkeit zu wenig beachtet. Für die meisten Menschen ist der Boden einfach da – er ist selbstverständlich. Man steht, geht und baut auf Boden, gleichzeitig sind wir sorglos im Umgang mit ihm. Manchen stört er sogar, z. B. als "Dreck" unter den Füßen. Ein gepflastertes Grundstück gilt dagegen als gepflegt.
Verglichen mit den Umweltmedien Luft und Wasser führte der Boden als weiteres Umweltmedium lange Zeit ein "Mauerblümchendasein". Das hat sich erst vor wenigen Jahren geändert.

Ein verantwortlicher und nachhaltiger Umgang mit Böden setzt ein Bodenbewusstsein. voraus. Auch im schulischen Bereich gibt es Bestrebungen, das Bewusstsein für die Belange des Bodens zu schärfen. Das Thema "Böden" wird hier fächerübergreifend, wenn auch nicht sehr ausführlich, behandelt. Das Wissen über die Entstehung, Entwicklung sowie die Eigenschaften von Böden ist dabei eine wichtige Voraussetzung für den richtigen Umgang mit dem Boden.

 

Profilbild des Gartenboden
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Standortkarte der Bodendauerbeobachtung
Standortkarte der Bodendauerbeobachtung
Profilaufnahme
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